Das Zeltlager

Unterwegs mit Freunden

Die beiden Zeltlager finden jedes Jahr nacheinander in den Sommerferien statt. In den ersten drei Wochen nutzt die Kolpingjugend Avenwedde das gemeinsame Material, danach übernimmt das Zeltlager St. Vit. Mit dabei sind jedes Jahr jeweils etwa 50 Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren, sowie ca. 15 Betreuer, Küchenmitglieder und Lagerleiter zwischen 18 und 30 Jahren. Diese arbeiten alle ehrenamtlich mit großem Engagement und sind meistens schon selber als Teilnehmer mitgefahren.

Unsere Materialausstattung ist mittlerweile sehr gut, so dass die Kinder in robusten, gemütlichen Rundzelten mit dichtem Dach, Folienboden und separaten Vorzelt (für die Schuhe) untergebracht sind. Die Zelte sind zusätzlich mit Stroh und Sackleinen ausgelegt, so dass es von unten nicht kalt wird. Daneben haben wir ein großes Aufenthaltszelt für alle, ein Küchenzelt mit festem Holzboden sowie ein Betreuerzelt, in dem Spiele usw. aufbewahrt werden. Unser behaglichstes Zelt ist unser „Tipi", ein riesiges Indianerzelt, in dem sogar Feuer gemacht werden kann. Daneben können wir über ca. 25 Fahrräder verfügen.

Ein Zeltlager kann nur gelingen, wenn alle Teilnehmer bereit sind, sich aktiv am Lagerleben zu beteiligen, sei es bei so lustigen Dingen wie Spülen oder Kartoffelschälen oder auch beim Vorbereiten einzelner Programmpunkte.

Die Durchführung des Zeltlagers ist nur möglich, da alle Mitarbeiter ehrenamtlich handeln und der Transport des Lagermaterials gestiftet wird. Weiterhin versuchen wir alles, um auch in Zukunft das Zeltlager zu erschwinglichen Preisen anzubieten, damit auch Kinder aus sozialschwachen Familien die Chance haben, an unserer Ferienfreizeit teilzunehmen.

Die Tradition

Die Zeltlager gibt es schon sehr lange. Das Zeltlager der Kolpingjugend gibt es zum Beispiel seit über 50 Jahren. Viele Generationen sind schon in den Schulferien zelten gefahren, und durften diese tolle Gemeinschaft miterleben. Viele ehemalige Teilnehmer sind später ehrenamtlich als Betreuer oder Küchenmitglied mitgefahren, um weiteren Generationen diese tolle Erfahrung zu ermöglichen. Ohne dieses große Engagement wären die Lager nicht möglich. Auch in Zukunft möchten wir die Tradition erhalten und es Kindern ermöglichen, diese spannenden Freizeiten mitzumachen.

Zeltlager - was heißt das?

Zeltlager - das heißt Gemeinschaft erleben

Es werden Zeltgruppen von 5 bis 7 Kindern gebildet, die zusammen in einem Rundzelt schlafen und während der drei Wochen Zeltlager als Gruppe viele Dinge gemeinsam unternehmen. Häufig gestalten auch zwei oder drei Zeltgruppen ihr Tagesprogramm gemeinsam oder es werden Aktivitäten mit dem gesamten Lager unternommen.

 

Zeltlager - das heißt unmittelbare Naturerfahrungen machen

In unserem Verständnis bedeutet das beim Wandern auch mal durch den Wald zu laufen und nicht nur über Wege, auch im Bach spielen zu dürfen und ihn nicht nur anzusehen. Denn nur wer selbst direkte Erfahrungen in der Natur machen kann entwickelt das Verständnis und die Bereitschaft diese zu erhalten und zu schützen.

 

Zeltlager - das heißt gemeinsame Gebete und Gottesdienste

Als katholischer Jugendverband gehören neben den Freizeitangeboten auch religiöse Elemente, wie Gottesdienste und gemeinsame Gebete zum Tagesablauf. Die Freizeit ist natürlich offen für alle Konfessionen.

 

Zeltlager - das heißt jeden Tag etwas Neues in Zeltgruppen erleben

Zum Zeltlager gehören viele Aktivitäten in den Zeltgruppen wie Wandern, Radfahren und Schwimmen. Aber auch Basteln und Arbeiten mit Holz (z.B. der Bau eines Glockenturms oder von Schuhständern) stehen auf dem Programm. Es gibt eine große Jonglierkiste, viele Gesellschaftsspiele und Bücher zum Vorlesen. Singerunden und Stockbrot am Lagerfeuer gehören ebenso zum Zeltlager wie Pizzabacken im selbstgebauten Pizzaofen.

 

Zeltlager - das heißt mit dem gesamten Lager gemeinsam etwas zu erleben

Mit allen Teilnehmern werden auch gemeinsame Tagesausflüge unternommen, das bedeutet zum Beispiel den gemeinsamen Besuch einer großen Stadt oder eines Museums, aber auch gemeinsame Aktivitäten, wie Kanufahren, Klettern im Hochseilgarten oder Ausflüge mit allen zum Badesee. Abends finden gemeinsame Spieleabende, sportliche Aktivitäten in Interessensgruppen, Zeit zur freien Verfügung oder Partys statt. Natürlich gibt es auch Lagerfeuer und Nachtwanderungen.

 

Zeltlager, das heißt das Lager vor Überfällern beschützen

Ehemalige Teilnehmer und Betreuer versuchen immer wieder unser Lager zu „überfallen“ und zum Beispiel unser Banner zu klauen. Um das Lager auch in der Nacht vor „Überfällern“ zu beschützen gibt es eine Nachtwache. Diese findet zwischen 23.00 und 7.00 Uhr statt und wird für jeweils zwei Stunden von 2 bis 4 Kindern aus zwei Zeltgruppen übernommen.